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Kurse & Berichte
Einfach gut westernreiten!
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Vorankündigung!!!

 

Kurs mit Marina Perner (Trainer A Westernreiten www.mp-westernreiten.de) am

 

13.und 14.10.2012 beim Trailrider, Im Auchert 15, 72186 Empfingen

Tag 1: Entwicklung und Förderung der Durchlässigkeit des Pferdes durch zweckorientierte Übungen am Boden, die nachfolgend unter dem Sattel umgesetzt werden. Die Hilfengebung und Einwirkung über en Sitz soll verbessert werden.

Reiten mit feinen Hilfen = besseres Verständnis = zufriedenere Pferde

Tag 2: Verbesserung der Durchlässigkeit, Entwicklung und Verbesserung des Schenkelgehorsam, Förderung der Hinterhandtragkraft und je nach Leistungsstand, Beginn/ Verfeinerung in den Seitengängen

Reiten mit feinen Hilfen = Förderung der Durchlässigkeit = harmonisches Reiten

Je nach Leistungsstand und Wunsch der Teilnehmer, können die angegebenen Themenschwerpunkte in anderer Form gewichtet werden.

Mind. 10 Teilnehmer, 2-Tages-Kurs, Kosten 265€ inkl. Anlagennutzung und Box für 2 Tage inkl. Misten und Füttern

Anmeldung und Kursinfo bei mir 0151-11645491

 

 

Hier der Artikel von unserem letzten Kurs mit Marina Perner im August 2008

(Bilder in der Bildergalerie):  

Wenn du es eilig hast gehe langsam“ Konfuzius

 

Horsemanship-Training mit Marina Perner

August 2008 /Fichtenhof Ehningen

 

Am Abend des 15.08.2008 trafen sich die Teilnehmer zur Vorbesprechung, um

ein lehrreiches Wochenende mit Marina Perner zu verbringen. Nachdem Marina

nach den Zielen und Voraussetzungen der Teilnehmer gefragt hatte, wurde schnell

 klar, dass es ein interessanter Wochenendkurs werden würde. Von Freizeitreiter

über Spring- und Dressurreiter bis hin zu Westernreitern und vom Wiedereinsteiger bis zum Turnierreiter waren wir eine bunt gemischte Gruppe mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen: Reiten mit feinen Hilfen.

Samstagvormittag wurde an der Zielsetzung der Losgelassenheit gearbeitet um eine Grundlage für die weiteren Manöver zu schaffen. Beeindruckend war, dass Marina sich sehr viel Zeit für die Analyse und Umsetzung der Hilfengebung jedes Einzelnen nahm. Mit viel Ruhe und Fingerspitzengefühl arbeitete sie mit Pferd und Reiter, um die mentale und körperliche Losgelassenheit zu erreichen . Die zwanglose, unverkrampfte Lockerheit bei Pferd und Reiter ist die wichtigste Voraussetzung für jegliches Training. Durch die Arbeit an der seitlichen Nachgiebigkeit in Verbindung mit einer aktiven Hinterhand erreichten nach und nach Pferd und Reiter die Losgelassenheit. Dabei betonte Marina sehr, dass Losgelassenheit auch von loslassen kommt und dem Pferd die Chance loszulassen gegeben werden muss. Nachdem nun alle drei Gruppen völlig losgelöst, nein, losgelassen mit ihren Pferden gearbeitet hatten, gab es eine gemeinsame Stärkung im örtlichen Biergarten. Während der Mittagspause hatten die Teilnehmer nun auch die Möglichkeit die morgendliche Trainingseinheit in einem Nebenraum auf einem Fernseher anzusehen und kurz mit Marina zu analysieren.

Guten Mutes und mit dem Kopf voller Visionen , wurde nachmittags ( nach der Lösephase wie vormittags erlernt) vermehrt an der Schenkelkontrolle, dem Rückwärtsrichten und der korrekten Biegung gearbeitet. Marina fiel wirklich jede noch so kleine Nachlässigkeit und Unkonzentriertheit in der Hilfengebung des Reiters auf und war stets mit einer sehr guten Hilfestellung bei Seite. Selbst Fragen der nun vermehrt anwesenden Zuschauer wurden nebenbei kompetent und geduldig beantwortet. Die Köpfe der Reiter und Zuschauer “rauchten“ aufgrund der Denkanstöße die Marina zur Hilfengebung gab. Der erste Kurstag wurde mit einem Grillfest auf der Anlage des Fichtenhofes und angeregten Diskussionen über pferdegerechtes Reiten und die leider häufig paktizierten Gegenteile abgeschlossen.

Am zweiten Kurstag, und damit leider auch schon am Letzten, fügte sich ein weiteres Puzzlestück zu unserem Ziel, Reiten mit feinen Hilfen, zusammen. Marina stellte die Übungen individuell für jede Gruppe, nun nach der persönlichen Zielsetzung, zusammen. Darüber hinaus stellte sie uns den sog. Blumenstraußgriff vor. Dabei soll der Reiter lernen zentriert zu bleiben und keine Rückwärtszügelhilfe zu geben, das Pferd lernt auf leichten Druck nachzugeben und sich zu entspannen. Das Pferd sollte vom Reiter so wenig wie möglich gestört und in seinen Bewegungsabläufen behindert werden, nur so kann eine ganzheitliche Harmonie entstehen. Manöver wie die korrekt ausgeführte Hinterhandwendung, Schenkelweichen und Kurzkehrt mit losgelassenen, willig und weich an den Hilfen stehenden Pferden steigerten den Anforderungsgrad am Sonntagnachmittag. Die Zeit war eng bemessen, denn der Zug für die Rückreise von Marina würde nicht warten, dennoch wurde konzentriert bis zur letzten Minute gearbeitet ohne dass Marina je Müde wurde unsere Fragen zu beantworten (Sie liebt und lebt eben ihren Beruf!).

Wir hatten ein lehrreiches, wundervolles und auch lustiges Wochenende mit Marina Perner erlebt. Vieles werden wir weiterhin umsetzen, aber was uns allen auf jeden Fall in Zukunft begleiten wird ist der Satz:

„Hast du es eilig, gehe langsam.“ Denn es gibt zum Thema Ausbildung von Pferd und Reiter wohl keine treffendere Aussage als diese.

Vielen Dank von allen Kursteilnehmern und Zuschauern an Marina Perner. Der nächste Kurs ist bereits für Anfang des nächsten Jahres in Planung.

 

Sophia Meichle & Agnes Milla

 

 

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